Dies ist eine alte Version des Dokuments!
Lektion 3: Netzwerkdienste
Die einfachste Weise, Rechner zu vernetzen, ist das „Peer-to-Peer“-Prinzip
Jeder Computer ist prinzipiell gleichwertig („peer“ = „gleichgestellt“, „ebenbürtig“). Jeder Computer kann Dienste anbieten und Dienste anderer Computer nutzen.
In Heimnetzwerken handelt es sich dabei meistens um freigegebene Dateien oder Drucker. Filesharing-Systeme (eMule, Gnutella, nicht jedoch BitTorrent) arbeiten auf diese Weise. Es ist kein zentraler Rechner nötig. Daten werden direkt von Computer zu Computer geschickt.
Im Gegensatz dazu steht das Client-Server-Prinzip
Ein zentraler Computer (der Server) stellt Dienste bereit. Der Begriff „Server“ bezeichnet sowohl das Gerät als auch für die Programme, die Dienste anbieten!
Mehrere Client-Computer nehmen diese Dienste in Anspruch. Kommunikation läuft stets über den Server, nicht direkt zwischen den Clients. Der Server wartet (passiv), bis ein Client eine Verbindung aufbaut und antwortet auf Anfragen des Clients (siehe auch => Lektion 2.4: Server).